Ca­ro­li­ne Ether, On­des Mar­te­not



Le Chant des Étoi­les



Fa­mi­li­en-/Frau­en­bad Drei­l­in­den
Drei­l­in­den­stras­se 50
9011 St. Gal­len

Kein Vor­ver­kauf.
Abend­kas­se 30 Mi­nu­ten vor Kon­zert­be­ginn.

Auf ih­rer Klan­g­rei­se zeigt Ca­ro­li­ne Ether ein schier un­be­g­renz­tes Ar­se­nal von Na­tur­klang-Imi­ta­tio­nen, exo­ti­schen Klang­far­ben, Mi­kro­tö­nen und Knack-Ef­fek­ten, wel­che ei­nen ly­ri­schen, aber auch sehr di­rek­ten Aus­druck ver­mit­teln. In der Kom­bi­na­ti­on vor­kom­po­nier­ter Ton­s­pu­ren mit dem Li­ve-Spiel der On­des Mar­te­not ent­führt sie den Hö­rer auf Stern­bah­nen zu himm­li­schen Uni­ver­sen und un­end­li­chen Räu­men. Da­bei wer­den Re­so­nan­zen und Mag­net­fel­der evo­ziert, aus de­nen der Ge­sang fer­ner See­len dem Raum un­se­res Seins zu ent­sprin­gen scheint. Gleicht die­se Rei­se durch die Ster­ne nicht ei­ner Rei­se in un­ser ei­ge­nes Herz?

Ca­ro­li­ne Ether stu­dier­te On­des Mar­te­not, Kla­vier und Mu­sik­wis­sen­schaft bei Chris­ti­ne Ott und Tho­mas Bloch in Strass­burg. Of­fen für neue mu­si­ka­li­sche Ver­bin­dun­gen ar­bei­tet sie an klas­si­schen, zeit­ge­nös­si­schen und ex­pe­ri­men­tel­len Krea­tio­nen.
So spiel­te sie als So­lis­tin mit di­ver­sen Or­ches­tern und Di­ri­gen­ten (Pa­s­cal Ro­phé, Ar­tu­ro Ta­ma­yo, Ant­h­o­ny Wee­den), kürz­lich in der Bas­ler Pro­duk­ti­on von Mes­siaens «Saint François d’As­si­se». Ihr mu­si­ka­li­sches In­ter­es­se ist ge­nährt von der Neu­gier auf die Wir­kung von Schwin­gun­gen auf Kör­per und See­le. Durch das Prin­zip des Schwe­bungs­sum­mers löst das Spiel der On­des Mar­te­not Re­so­nan­zen aus, die sehr kör­per­lich wir­ken. Die fast un­be­g­renz­ten Klang­mög­lich­kei­ten nutzt Ca­ro­li­ne Ether als Qu­el­le für ih­ren per­sön­li­chen, kon­zi­sen Aus­druck.